alpine VISIONs-Suche
Schamanisches Übergangsritual
Visionssuche - Schamanisches Ritual des Überganges
Klärung von Lebensfragen, dem Sinn des Daseins, der Seelenaufgabe und vielem mehr
6 Tages Retreat in der Natur der Tiroler Berge
Ein Ritual ist erforderlich, wenn die Seele uns etwas sagen will, was der Körper als eine psychische Not, einen Mangel oder ein Bedürfnis übersetzt: Wir treten also in ein Ritual ein, um auf den Ruf der Seele zu antworten.
Drei Tage und Nächte allein in der Wildnis, fastend und ohne schützende und trennende Wände zwischen dir und der Natur.
Die Visionssuche ist ein ritueller Raum des Überganges, in den du deine ungeklärten Lebensfragen, die Suche nach dem Sinn deines Daseins, nach deiner innersten persönlichen Eigenart und Bestimmung, nach Neuorientierung im Leben, nach einem sinnerfüllten Alltag im Dienst an der Gemeinschaft hineinträgst und Klarheit darüber findest.
Deine Ausrüstung ist so minimal wie nötig und gleichzeitig genügend, dass du auch bei unwirtlichem Wetter gesund und sicher draußen sein kannst. Dies schließt warme Kleidung, einen Schlafsack, eine Plane, eine Isomatte zum Schlafen und ausreichend Trinkwasser mit ein.
Die Leitungsperson nimmt den Platz von “Ältesten” oder eines kundigen Begleiters ein, welcher die Suchenden auf ihre Zeit in der Einweihung in der Natur vorbereitet und deren Erfahrungen spiegelt.
Infos im Überblick
TERMINE: 25-30 Juli 2025 Tirol
Sondertermine ab 4 Teilnehmern in Deiner Umgebung oder in Deinem Zentrum möglich
Workshopdauer: 6 Tage
Teilnehmer: mind 4 - maximal 12
Beitrag: € 920,- (exkl.An/Abreise)
Zur Teilnahme an Workshops des Vereines ist eine Mitgliedschaft notwendig. Diese ist zusammen mit einem Aufwandsersatz im ausgeschriebenen Preis bereits enthalten. Mitgliedschaften beinhalten keine Pflichten und erlöschen automatisch nach Ablauf. >> Mehr Infos zum Verein und zu den Mitgliedschaften
Dein Beitrag von € 920,- beinhaltet:
€ 200,- Mitgliedsbeitrag für 1 Monat
€ 720,- Aufwandsersatz
Kontakt : Georg Schantl, Tel. +43 (0)680 1292502
ABLAUF der VISIONs-Suche
Ein Ritual hat immer einen bewusst gestalteten Beginn und ein bewusst gestaltetes Ende.
Im Ritual der Visionssuche wird ein geistiger Sterbe- und Wiedergeburtsprozess durchschritten. Dieser Prozess wird von Visionssuchenden nicht kontrolliert gestaltet, sondern erlebt und erfahren.
Das Ritual besteht in dem bewussten Heraustreten aus dem gewohnten Alltag und dem Übertritt in eine Schwellenwelt, in der der Teilnehmende mit sich und der Natur alleine ist, sich mit seinem Leben kreativ auseinandersetzt, eigene Zeremonien entwickelt, um den Wandel, den er vollziehen will, zu bestärken und dann bewusst in seine Alltagswelt zurückkehrt.
Das Ritual der Visionssuche ist ein Kreis, der in den Staub gezogen wird, eine leere Form, die dann mit den Wahrnehmungen und Werten des Suchenden gefüllt wird. Sie ist ein Spiegel, in dem man sich selbst entdecken kann.
Darin ist für jede/n Teilnehmende/n die Visionssuche einzigartig und wird getragen von seinen oder ihren innersten persönlichen Anliegen.
Vorbereitung - 2 Tage (Trennung/Ablösung)
Klärung der persönlichen Absicht
vorbereitende Übungen in der Natur, Gestaltung eigener Rituale
Einweisung ins Fasten, Besprechung der Ängste, Gefahren und Sicherheitshinweise
Finden des persönlichen Kraftplatzes
zeremonieller Abschied
Visionssuche - bis zu 3 Tage (Schwellenzeit, je nach Witterung)
Drei Tage und Nächte alleine fastend in der Wildnis. Die Leiter/innen der Visionssuche sind im nahegelegenen Basislager. Sie sorgen für die Sicherheit der Gruppe und unterstützen die Teilnehmenden, wo sie es brauchen.
Nachbereitung - 1 Tag (Wiedereingliederung)
Rückkehr ins Basislager
Fastenende u. zeremonielle Reinigung
Erzählen der Erlebnisse und Erfahrungen
Spiegeln der Geschichte
Vorbereitung der Rückkehr in den Alltag
Abschied
Fasten in Übergangsritualen ist ein wesentliches Element. Das Fasten während einer Visionssuche ist kein Heilfasten, auch wenn es die Visionssuche zu einer sehr körperlichen Erfahrung werden lässt. Fasten in dieser Zeit heißt, bewusst zu verzichten: auf die Gemeinschaft der Menschen; auf eine feste, schützende, aber auch von den Naturelementen trennende Behausung; manches Mal auf den Schlaf und zudem auf das Essen.
Verzichten bedeutet, etwas herzugeben. Dadurch kann in uns Raum für etwas Neues entstehen: eine neue Art der Wahrnehmung. Fasten öffnet und erweitert das Bewusstsein. Der Geist wird klarer, die Sinne schärfen sich. Die Grenzen zwischen der Welt und uns selbst werden durchlässiger.